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Geschichte

Das Magnus-Haus in Berlin Mitte ist ein unter Friedrich II. 1760 im Stile Knobelsdorffs errichtetes Bürgerpalais. Es ist durch das Wirken bedeutender Gelehrter eng mit der Physik verbunden. Im 18. Jahrhundert wohnte und arbeitete dort J. L. Lagrange, einer der Begründer der analytischen Mechanik. Im Jahr 1840 erwarb der Professor Gustav Magnus das Haus. Er richtete dort ein privates physikalisches Laboratorium ein, das auch für die Universitätslehre zur Verfügung stand und als ältestes Physikalisches Institut Deutschlands gilt. Aus dem Teilnehmerkreis des von Magnus eingerichteten physikalischen Colloquiums ist 1845 die Physikalische Gesellschaft hervorgegangen.

1911 bis 1921 wurde das Haus von dem Regisseur Max Reinhardt bewohnt. Im Jahre 1958 übergab Oberbürgermeister Ebert das Haus aus Anlaß des 100. Geburtstag von Max Planck an die Physikalische Gesellschaft der DDR zur dauernden Nutzung. Nach der deutschen Vereinigung konnte das zunehmend verfallende Gebäude mit einer Spende der Siemens AG von Grund auf wiederhergestellt werden. Es wurde vom Berliner Senat der Deutschen Physikalischen Gesellschaft als wissenschaftliches Begegnungszentrum zur Verfügung gestellt und im November 1994 seiner neuen Bestimmung übergeben.

Im Magnus-Haus unterzeichneten die Physikalische Gesellschaft der DDR und die DPG am 20. November 1990 den Vertrag über die Vereinigung der beiden Gesellschaften. Die Jubiläumsfeier der Vereinigung im November 2010 ist hier dokumentiert.

 
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